Sardinien ist ein Ziel, das sich für meine Reisen bereits mehr als einmal bewährt hat. Daher habe ich die große italienische Mittelmeerinsel auch als Destination für die vierte und letzte Reise in diesem Jahr gewählt. Mitte September sollten wir dort noch gute Wetterbedingungen haben, während andererseits nicht mehr allzu viele Touristen unterwegs sind.
Da ich bereits drei Mal auf Sardinien gearbeitet habe - 2004, 2006 und 2008 -, kenne ich die Insel und die speziellen Orte, die sich für unsere Arbeit eignen, sehr gut. Ich kann also überwiegend auf bewährte Locations zurückgreifen. Vor allem der dünn besiedelte Südwesten der Insel mit seinen vielfältigen Landschaften hat sich als ergiebig erwiesen, so dass wir uns auch dieses Mal in dieser Gegend aufhalten werden.
Aber ein bisschen was Neues ist immer gut: Meine letzte Reise zur Locationsuche liegt schon sieben Jahre zurück, und ich habe inzwischen neue Informationen über Orte, die möglicherweise für uns interessant sind und die ich bislang noch nicht kenne. Daher werde ich drei Tage früher anreisen und vor der eigentlichen Arbeit mit den Mädels eine neue Locationsuche durchführen. Dabei geht es mir vor allem um die Hinterlassenschaften des Bergbaus, der auf Sardinien einst sehr intensiv betrieben wurde und zahlreiche Relikte hinterlassen hat. In einigen der aufgegebenen Bergwerksanlagen haben wir schon bei den letzten Reisen gearbeitet. Aber es gibt noch viel mehr davon, und einige davon möchte ich dieses Mal für uns erschließen!
Es sind drei Arbeitstage geplant, wie üblich mit zwei Models und einer Visagistin. Für das Make up und einige Assistenzaufgaben wird diesmal Carina zuständig sein, die uns auf unserer Reise zu den Kanaren im April 2008 noch als Model begleitet hat. Inzwischen arbeitet sie als Visagistin, und weil ich von ihrer Arbeit überzeugt bin, habe ich sie gebeten, dieses Mal das Make up zu übernehmen. Als Models sind Helen und Nathalie gebucht. Nathalie war schon für unsere Reise nach Korsika im Juni vorgesehen und hatte diese ein paar Tage vorher abgesagt. Ich hielt es für richtig, ihr eine zweite Chance zu geben, indem ich sie für diese Reise nach Sardinien einlade. Natürlich konnte ich dabei nicht ahnen, dass sie mich diesmal noch viel schlimmer enttäuschen würde!
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