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Die erste Produktionsreise der Saison 2004 führt uns für eine Woche nach Sardinien, der zweitgrößten Insel im Mittelmeer. Während der Norden Sardiniens sehr stark touristisch erschlossen ist, führt der abgelegene Südwesten ein ausgesprochenes Schattendasein. Obwohl es dort eigentlich alles gibt, was der Tourist sich wünscht: wunderschöne, einsame Sandstrände, ein malerisches Bergland und ursprüngliche Dörfer und Städte. Aber um so besser für uns, so stört uns dort wenigstens niemand!
Unser Weg führt auch in ein fast völlig unbekanntes Kapitel der Geschichte dieser Insel: Bergbau! Seit der frühen Antike war Sardinien eines der ergiebigsten Abbaugebiete für Kohle und Erz in ganz Italien. Erst im Lauf des 20. Jahrhunderts wurde der Bergbau in den allermeisten Fällen eingestellt, weil er nicht mehr rentabel war - übrig blieben Ruinen von Bergwerken, die heute in unterschiedlichsten Stadien des Verfalls ein Bild morbider Romantik bieten. Während einer Reise zur Locationsuche im vorigen Jahr habe ich gleich mehrere davon gefunden, die einen wunderbaren Rahmen für unsere Mädchen abgeben sollten!
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